8 Psychotricks, die unbewusst unser Kaufverhalten verändern

Über 80% unserer Kaufentscheidungen treffen wir unbewusst. Kein Wunder also, dass sich die Werbebranche einige Tricks ausdenkt, um das Konsumverhalten zu beeinflussen. Viele davon kennen wir – fallen aber trotzdem immer wieder auf sie herein.

1. Künstliche Verknappung
Bestes Beispiel für diesen Psychotrick ist das Hotelbuchungsportal booking.com. Jeder kennt die Sprüche “nur noch wenige Restplätze”, “Deal des Tages” und dazu noch “kostenlose Stornierung”. Wer kann da schon widerstehen? Prüfungen haben jedoch gezeigt, dass es sich nicht unbedingt um Restplätze handelt, sondern schlicht um die Strategie der künstlichen Verknappung.

2. Die Produktsiegel
Kaum zu glauben, aber Forscher fanden heraus, dass Kunden bis zu 40% mehr bezahlen, wenn das Produkt ein Siegel besitzt. Dabei sind diese Siegel nicht immer Qualitätsnachweise. Jede Firma kann theoretisch sein eigenes Siegel entwerfen und damit werben.

3. Bilder links, Text rechts
Selbst die grafische Anordnung spielt eine wichtige Rolle in der Wahrnehmung. Da die rechte Gehirnhälfte Bilder besser verarbeiten kann, sollte man Bilder nach links setzen. Macht keinen Sinn? Doch, denn Bilder auf der linken Seite werden von der rechten Gehirnhälfte interpretiert!

4. Die Macht der Farben
Natürlich hat die Farbwahl im Marketing eine enorme Bedeutung. Wir verbinden Farben sofort mit bestimmten Gefühlen und Emotionen. Rot verbinden wir direkt mit Energie, Liebe oder Stärke, blaue Farbtöne eher mit Treue, Beständigkeit oder Seriösität. Vor allem im Logodesign spielt die Farbe eine extrem wichtige Rolle.

5. Keine lachende Gesichter?
Gesichter sind im Marketing sehr wichtig. Wer aber denkt, es müsse immer die freundliche, lächelnde Dame sein, liegt falsch: In der Werbung erregt ein neutraler Ausdruck sehr viel mehr Aufmerksamkeit als lächelnde, offene Gesichter. Gesichter, die uns Rätsel aufgeben, empfinden wir als viel interessanter.

6. Faulheit
Auch die Faulheit einiger Menschen lässt sich im Marketing wunderbar ausnutzen. In einem Onlineshop wird mit 50 Prozent Rabatt auf ein T-Shirt geworben. Leider gilt dieser Preisnachlass nur für das grüne T-Shirt, wir wollten aber gerne das schwarze Shirt kaufen. Das ist aber nicht reduziert. Verschiedenen Studien schätzen, dass bis zu 25 Prozent der Nutzer jetzt zu faul sind, um weiterzusuchen. Und kaufen das schwarze Shirt ohne Rabatt.

7. Die Augenhöhe
Achten Sie bei Ihrem nächsten Supermarkteinkauf mit ihrem Kind einmal darauf, wie beispielsweise Müslipackungen platziert werden. Oft schauen die Tiere auf den Verpackungen genau in die Augen Ihrer Kinder. Ganze 60% der Kinder wollten die Cornflakes haben, die sich auf Augenhöhe befanden. Sogar, wenn Ihnen dieses nicht einmal geschmeckt hat!

8. Kein Rabatt?
Wir wissen, dass Preissenkungen meistens mit einem roten Schild gekennzeichnet sind. Oft überprüfen wir dies aber nicht, sondern kaufen einfach, weil es reduziert ist. Das ist aber nicht immer der Fall!