5 Gründe, warum Besucher Ihre Webseite verlassen, ohne etwas zu kaufen

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Sie haben viele Webseitenbesucher, bekommen aber keine Kontaktanfragen oder niemand kauft etwas in Ihrem Online-Shop? Mit diesem Problem sind Sie nicht allein, denn das ist leider die Regel. Die meisten Webseiten sind nichts anderes als digitale Visitenkarten, die gar nicht verkaufen können. Wir nennen Ihnen 5 wichtige Gründe, warum Webseitenbesucher auf Ihrer Webseite nicht kaufen.

1. Sie reden über sich und Ihr Unternehmen

Einer der größten Fehler überhaupt und auf fast jeder Webseite zu finden. Auch wenn es im ersten Moment hart klingt: Niemand interessiert sich für Ihr Unternehmen. Was wirklich interessant ist, ist der persönliche Vorteil. Was habe ich von Ihren Dienstleistungen? Was ist mein Nutzen? Wenn diese Fragen nicht in den ersten Sekunden beantwortet werden, ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass der Besucher Ihre Webseite wieder verlässt.

Viel zu oft sieht der Einstieg in eine Webseite in etwa so aus:

Herzlich Willkommen
Willkommen auf der Webseite der Firma XYZ. Wir sind Ihr kompetenter Partner, wenn es um Weiterbildungen im Bereich Informatik geht. Wir vorbereiten Sie auf die Abschlussprüfung der IHK.

Sowohl die Überschrift, als auch der Text darunter ist relativ bedeutungslos. Machen Sie nicht den Fehler zu denken, dass Besucher Ihre ganze Webseite durchlesen. Ist die Überschrift oder spätestens der Einleitungstext nicht entsprechend auf die Bedürfnisse ausgerichtet, brechen die meisten Besucher ab. Obwohl Sie vielleicht Top-Argumente haben und der beste Anbieter in dem Bereich sind. Ihre Konkurrenz, die eventuell schlechtere Arbeit leistet als Sie, deren Webseite aber optimiert ist, wird Ihnen die Kunden abnehmen. Eine deutlich bessere Einleitung wäre zum Beispiel:
 
Mit 98 % Bestehensquote schnell und günstig zu Ihrem Informatik IHK-Abschluss
Sie möchten Zeit und Geld sparen? Durch unsere erfahrenen Experten können wir den Lernaufwand und die Kosten für unsere Kurse gering halten. Nehmen Sie die Abkürzung zu Ihrem IHK-Abschluss.
 
Erkennen Sie den Unterschied? Während im vorherigen Beispiel kein einziger Vorteil angesprochen wurde, bekommt der Besucher im zweiten Beispiel sofort vermittelt, warum Sie der richtige Partner sind. Die Vorteile “Zeit und Geld sparen” werden begründet (“Durch unsere erfahrenen Experten”), somit stellen Sie nicht nur eine Behauptung auf, sondern untermauern diese mit Fakten. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Nutzer sich weiter über Ihre Dienstleistung informiert und kauft, ist durch die Korrektur von einer Überschrift und 2-3 Sätzen enorm gestiegen.
 

2. Die Vorteile sind nicht klar beschrieben

Nicht Features verkaufen, sondern Vorteile. Nicht jeder ist so tief im eigenen Thema wie Sie, achten Sie also darauf, nicht einfach nur Features Ihrer Produkte oder Dienstleistungen aufzulisten, sondern diese mit Vorteilen zu verknüpfen. Was Apple in Perfektion beherrscht, können auch Sie ganz einfach auf Ihrer Webseite umsetzen. Hier ein Beispiel für einen MP3-Player:
 
Variante a: 1 GB Speicherplatz
Variante b: Platz für über 1.000 Songs
 
Viele Hersteller in der Technikbranche werben mit Zahlen und Daten, mit denen ein normaler Nutzer wenig anfangen kann. Wer kann sich schon vorstellen, für wie viele Songs 1GB Speicherplatz ausreichen? Im Endeffekt interessiert mich als Kunden diese Angabe überhaupt nicht, mich interessiert nur, wie viele Songs ich auf diesem MP3-Player abspeichern kann.
 
Dieses Beispiel lässt sich auf jede Branche übertragen. Achten Sie darauf, nicht einfach mit Features um sich zu werfen, sondern diese in eine für jeden verständliche Form zu bringen.
 

3.  Sie verwenden ein großes Bild am Seitenanfang

Der Seitenanfang, auch “above the fold” genannt, ist der Bereich, den Nutzer als erstes auf Ihrer Webseite sehen, ohne scrollen zu müssen. Hier entscheidet sich, ob der Besucher auf Ihrer Webseite bleibt, weil das Angebot interessant ist oder diese wieder verlässt. Es ist also ohne Zweifel der wichtigste Bereich Ihrer Webseite, dementsprechende Aufmerksamkeit sollten Sie diesem Bereich geben. Doch in den meisten Fällen findet man hier einen gravierenden Fehler: Bilder im Marketing sind zwar sehr wichtig (lesen Sie dazu auch diesen Artikel). Wenn ein Bild allerdings den kompletten above the fold für sich in Anspruch nimmt, haben Sie keine Chance mehr, Inhalte zu vermitteln und dem Nutzer die Möglichkeit zu geben zu prüfen, ob er hier richtig ist. Wenn ein Besucher erst scrollen muss, um zu verstehen worum es geht und welche Vorteile Ihr Angebot für Ihn hat, geht Ihnen ein Großteil Ihrer Besucher verloren.
 
Achten Sie also darauf, dass im sogenannten above the fold all das vermittelt wird, wofür Sie und Ihr Produkt stehen und welche Vorteile Sie dem Nutzer bieten können.
 

4.  Ihr Design ist veraltet

Der erste Eindruck zählt. Der sogenannte Halo Effekt sorgt dafür, dass Nutzer von Eigenschaft A auf Eigenschaft B schließen. Wenn Sie also ein veraltetes Design auf Ihrer Webseite verwenden, gehen viele Nutzer davon aus, dass auch Ihre Produkte oder Dienstleistungen veraltet sind. Das ist ein ganz normaler psychologischer Effekt, der sich nicht verhindern lässt. Umgekehrt bedeutet dies: Wenn Sie ein modernes und klares Design verwenden, wird man Ihre Dienstleistungen und Produkte – ohne diese zu kennen – als modern und aktuell einstufen.
 

5.  Ihre Webseite ist  zu langsam

Einer der Umsatzkiller schlechthin ist eine langsame Webseite. In vielen Branchen ist der Anteil der Besucher mit mobilen Endgeräten auf über 85 % gestiegen. Gerade unterwegs ist die Verbindung (zumindest in Deutschland) nicht immer gut, sodass es immer wichtiger ist, dass Ihre Webseite entsprechend optimiert ist, damit sie schnell lädt. Viele Nutzer sind nicht einmal dazu bereit 3 Sekunden zu warten und brechen den Ladevorgang ab. Und kaufen eventuell bei der Konkurrenz.
 
Es gibt weit über 100 Faktoren, warum eine Webseite nicht die Ergebnisse liefert, die Sie sich wünschen. Wenn Sie Ihre Webseite detailliert auf diese Faktoren prüfen lassen möchten, legen wir Ihnen unseren kostenlosen Webseitencheck ans Herz.
 
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